Was muss ich beim Bestellen von RAW-Daten beachten?

Viele Kunden, die viel mit Bildnachbearbeitung (Photoshop & Co.) arbeiten, nutzen beim Fotografieren das RAW-Datenformat, um die maximale Bildinformation des Bildchips der Kamera zur Verfügung zu haben.

Allerdings kann dies in Bezug auf die Ausarbeitung im Labor Nachteile mit sich bringen.

Da sämtliche optimierenden Funktionen der Kamera im RAW-Modus deaktiviert sind, kommen viele Bilder bei 1:1 Bestellung viel zu flau, weich gezeichnet und ohne richtige Farbbrillanz aus dem Labor zurück.

Aus diesem Grund empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

1. Erhöhung des Bildkontrastes

2. Erhöhung der Farbsättigung

3. Prüfung und ggfs. Erhöhung der Schärfe

4. Speichern als jpg-Datei bei maximaler Qualität

(Punkt 4 ist unumgänglich, da sonst die Datei nicht im Labor verarbeitet werden kann!)

Jede Kamera erzeugt andere RAW-Bilder, so dass man vorab erst einmal einige Probebilder bestellen und verschiedene Filterungen ausprobieren sollte, ehe man viele Produkte bestellt.

Wer sich unsicher ist, sollte bei der Aufnahme nach Möglichkeit die Option „Jpeg+RAW“ aktivieren, um dann für Laborzwecke das Jpeg nutzen zu können – meist erzeugt dies ein besseres Ergebnis als händisch gefilterte RAWs.

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