Ferienzeit ist Fotozeit

Fotografieren im Urlaub Welche Kameras sich für Strand und Wasser, auf Wandertour
oder beim Sightseeing am besten eignen, verrät Ihnen Einkaufsleiter Michael Bautz.
Und er gibt auch gleich noch ein paar nützliche Tipps für gute Aufnahmen oder das
passende Equipment. Damit die Urlaubsreise auch fotografisch ein voller Erfolg wird.

„Papa, ich will auch mal.“ Schon hat das Kind die Kamera in der Hand, schießt begeistert Bilder und schwups liegt das gute Stück im Sand. Fotoerinnerungen ade? Muss nicht, kommt aber in Familien oder auch sonst schon mal vor. Wer da lieber auf Nummer sicher gehen möchte, kauft sich eine Kamera, der Sand nichts anhaben kann, die wasserdicht ist und auch mal aus der Höhe auf Stein fallen darf. Viel zu teuer? Kann man so nicht sagen, meint Michael Bautz, Einkaufsleiter bei photo dose. „Die technische Entwicklung schreitet so rasant voran, dass es längst auch kompakte Kameras gibt, die diese Anforderungen erfüllen.“ Modelle wie die TG-310 von Olympus oder ihre große Schwester, die TG-810. „Das sind Kameras, die sich ideal für den Strand- oder Kluburlaub eignen, gerade auch für Familien. Und die TG-310 liegt im Preis unter 200 Euro“, erläutert Bautz. Sie ist sehr leicht, einfach in der Bedienung, absolut robust und macht gute Bilder. Da lassen sich sogar beim Schnorcheln traumhafte Aufnahmen schießen. Die Kamera ist bis drei Meter Tiefe wasserdicht. Die große Schwester TG-810 kann sogar beim Tauchen bis zehn Meter eingesetzt werden.

Kleine Helfer sichern den Fotospaß
Passt die Kamera, erhöht sich der Spaßfaktor. Davon ist Bautz überzeugt. Gerade am Strand, wo es so viel Aktion gibt, wo die Farben intensiv sind. Damit es noch mehr Spaß macht, nimmt er selbst ein paar hilfreiche Dinge extra mit. „Eine stabile kleine Fototasche ist immer dabei, die ich gut am Gürtel tragen kann. Für den Schutz der Kamera, aber auch, damit ich sie nicht immer in der Hand halten muss.“ Oder für das Display eine Schutzfolie, die es in allen Größen und für alle Modelle gibt. Die Entspiegelung ist gerade im Sommerurlaub sehr hilfreich, um tatsächlich sehen zu können, was man gerade fotografiert. Und auch einen Polfilter hat Bautz immer im Gepäck. „Der sorgt dafür, dass sich das Blau von Wasser und Himmel scharf voneinander absetzen, also die Farbnuancen herauskommen.“ Schließlich nimmt er lieber mehrere kleine Speicherkarten à 4 GB als eine große mit. „Da sichere ich mich lieber ab, damit ich auch im unwahrscheinlichen Fall eines Datencrashs nicht ohne Urlaubsbilder dastehe.“

 

Allzweckwaffe für alle Reisefälle
Strand, baden und relaxen, das ist für Michael Bautz wichtig, aber längst nicht alles im Urlaub. Er geht gerne auf Erkundungsreise, möchte dabei Land und Leute kennenlernen. Bautz ist zwar persönlich kein Fan von reinen Kulturreisen, aber in einer Kirche oder einem prächtigen Gebäude fotografiert er gerne einmal. „Dafür kann man natürlich eine Spiegelreflexkamera wie die Canon 600D oder die D5100 von Nikon wählen, aber das ist vor allem sinnvoll für ambitionierte Fotografen“, sagt Bautz. Denn diese hochwertig verarbeiteten Kameras bieten einfach alle Möglichkeiten für tolle Aufnahmen, mit dem klappbaren Monitor auch aus sehr ungewöhnlichen Positionen. Wer jedoch für das Wandern oder den Stadturlaub eine preiswertere Allzweckwaffe sucht, für den ist die Nikon P300 die richtige Reisekamera. „Als Kompakte bietet sie hervorragende Leistung bei jedem Licht, also auch in den dunkleren Räumen von Kirchen oder Museen.“

 

Mit Beratung zum passenden Equipment
Bautz selbst lässt sich im Urlaub von dem inspirieren, was er sieht. „Ich fotografiere eher spontan und gerne alltägliche Dinge. Das kann auch einfach eine schöne Haustür sein.“ Und für den Spaß nutzt er immer mal wieder den Selbstauslöser. „Das gibt doch sehr überraschende Ergebnisse beim Selbstporträt“, erzählt er mit einem Schmunzeln. Da jeder Fotograf einen sehr eigenen Geschmack hat und ebensolche Wünsche und Vorstellungen in Sachen Urlaubsbilder, empfiehlt Bautz, sich vorab in den Filialen beraten zu lassen. „Es gibt so viele tolle Möglichkeiten bei Kameras, Objektiven oder Zubehör, dass es immer schwieriger wird, alleine das passende Equipment zu finden. Deshalb macht es Sinn, das Know-how unserer Mitarbeiter zu nutzen.“

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