„Eintauchen in diese besondere Atmosphäre“

Das Fotografieren im Winter bietet fantastische Möglichkeiten für gute Beobachter. Wer ein paar wichtige Dinge beachtet, kann in der dunklen Jahreszeit tolle Aufnahmen machen.

Jan Haugen zieht im Winter gerne gleich morgens los mit seiner Kamera, wenn wenige Menschen auf den Straßen oder im Wald unterwegs sind. „Ich mag es, in diese besondere Stimmung einzutauchen, ganz allein und in Ruhe“, berichtet der Vertriebsleiter von photo dose.

Das ist für ihn Entspannung pur und natürliche eine tolle Gelegenheit für außergewöhnliche Aufnahmen. „Morgens über den Weihnachtsmarkt laufen, wenn die Buden noch geschlossen sind und sich die ersten Aktivitäten der Marktleute regen. Oder im Wald die schönen Details: Früchte mit Eis oder Eiszapfen“, sagt Haugen. Dabei stellt die dunkle Jahreszeit eigene Anforderungen an den Fotografen. Das Licht ist generell sehr hart, die Sonne steht schon nachmittags tief, der Schnee reflektiert. „Hier ist es wichtig, nicht mit den normalen Verschlusszeiten zu arbeiten und die ISOZahlen, also die Empfindlichkeit zu erhöhen. Das sollte jeder mal an seiner Kamera ausprobieren“, erläutert der Experte. Je mehr man dabei Unschärfe rausnimmt, desto mehr erhöht sich das Bildrauschen. „Das kann ich schon im Display sehen und da muss jeder natürlich nach Geschmack sein eigenes Maß finden“, meint Haugen.

Fototasche gegen Feuchtigkeit
Klar ist, dass sich mit einer Spiegelreflexkamera die Möglichkeiten bei schwierigen Lichtverhältnissen erhöhen. „Tolle Landschaftsbilder, Menschen beim Rodeln oder Schneeballwerfen und fantastische Gegenlichtaufnahmen mit der roten Sonne so gegen 16 oder 17 Uhr: das geht alles“, gerät Haugen schon ein wenig ins Schwärmen. Damit der Fotoausflug auch wirklich ein Erfolg wird, hat er noch ein Tipps in Sachen Equipment. „Akkus halten bei Kälte nicht so lange. Deshalb habe ich immer Ersatz dabei und trage die Akkus am Körper“, erläutert Haugen. Zudem brauche es eine gute Fototasche gegen die Feuchtigkeit. „Bei Pausen während des Fotografierens verstaue ich die Kamera sofort und habe auch noch ein fusselfreies Tuch dabei, falls doch mal das Objektiv beschlägt.“

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